Samuil

Samuil – Festung

Sie befindet sich 5 km nördlich des Dorfes Kljutsch am rechten Ufer des Flusses Strumeschniza. Die Anhöhe ist nicht allzu hoch, und ihre nördlichen Hänge sind steil. Die 0,75 Hektar große ellipsenförmige Festung war durch auf den Hängen des Hügels konzentrisch angelegte drei Dämme und 2 Gräben abgeschlossen. Das war der von Samuil organisierte militärisch-strategische Hauptverteidigungspunkt der Schlucht von Klissura, der in seiner Bauart die Merkmale der bulgarischen die Periode des Ersten Bulgarenreiches kennzeichnenden Bautraditionen trägt.

Die archäologischen Ausgrabungs- und Forschungsarbeiten ergaben, daß nur der Innendamm eine komplizierte Konstruktion aufweist, bestehend aus längs- und quergestellten Holzbalken, die in einem Abstand von 0,40 bis 0,50 Meter voneinander auf einer zu diesem Zweck vorbereiteten Trasse angelegt waren. Die Festung ist auf den Überresten einer niedergebrannten frühmittelalterlichen bulgarischen Siedlung entstanden. Bis jetzt wurden 41 Wohnungen untersucht. Die dort freigelegten vorwiegend keramischen Gegenstände sind für die Erforschung der frühbulgarischen materiellen Kultur von großer Bedeutung. Gefunden wurden auch Spuren menschlichen Lebens aus der Latenezeit.

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