Die Belogradchiker Festung

Die Belogradchiker Festung (Kale) ist eine der erhaltensten Festungen des Landes und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Diese antike Hochburg wurde inmitten unzugänglicher Felsen schon vor der Gründung des Bulgarischen Reiches geschaffen, als die Balkanhalbinsel noch zum Territorium des Römischen Imperiums gehörte. Die Römer nutzten beim Bau die natürliche Unzugänglichkeit der Felsen, wobei sie nur zwei Mauern nordwestlich und südöstlich mit einer Stärke von 2,50 m im Unterbau und einer Höhe bis zu 12 m errichteten. Es gibt drei Festungshöfe, die durch massive Portale mit Eisenband beschlagenen Toren getrennt sind. Während der Zeit des Zaren Ivan Sratsimir wurde die Festung erweitert und befestigt. In ihrer heutigen beeindruckenden Formation wurde sie in den Jahren 1805-1837 umgebaut. Sie hat eine dem ungleichen Terrain
angepaßte unregelmäßige viereckige Form. Drei Felsmassive sichern ihre natürliche Unzugänglichkeit. Während Kriegszeiten überstieg die Anzahl der Verteidiger der Festung mehr als 3000 Mann.

 

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