Wylkossel

Die Festung beim Dorfe Wylkossel

Im Osten verläuft das tief eingeschnittene Wylkossel-Flußbett. Vor seiner Mündung in den Mesta-Fluß ändert Wylkossel seinen Lauf in südöstlicher Richtung, und zwischen den beiden Flüssen bildet sich ein enges und langes Felsenkap. Die Anhöhe hat eine Kegelform. Fünfzig Meter nördlich von ihm sieht man bis zum Erdboden zerstörte Festungsmauern. Hier ist der Haupteingang der Festung gewesen.

Die die ganze Anhöhe umgrenzende Festungsmauer ist an manschen Stellen bis zu 2 m erhalten geblieben. Die Bauart besteht aus Bruchsteinen,-verbunden mit weißem Mörtel. Im östlichen Sektor sind die Nester im Bau versteckter Holzgitter erkennbar. Auf der nordöstlichen Seite befindetsich im Felsen ein Tunnel, der zum Gebirgsbach führt. Am Fuße der Festung sind am linken Unfer des Mesta-Flusses Überreste einer alten Brücke zu sehen. 100 m südwestlich der Festung wurden beim Anlegen einer Nebenstraße alte aus Ziegeln gebaute Gräber zerstört. Auf der Oberfläche befinden sich Fragmente von Backsteinen, Ziegeln und gewöhnlicher Keramik aus der Antike, der byzantinischen Herrschaft (11.-12.Jh.) und dem Zweiten Bulgarenreich, die in hohem Grade die chronologischen Grenzen der Festung und die Zeit, zu der sie bewohnt war, festlegen.

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Ein wertvolles Nachschlagwerk für einen sehr breiten Leserkreis